Foto: Isolde Ohlbaum

Die minimale Welt


Wenige Tage erst bin ich in der fremden Stadt. Ich verfüge über ein ausgedehntes Netz von Fäden, über deren Art und Verknüpfung mich eine Reihe von Vertrauten Tag für Tag unterreichten. Die winzigen Fäden bündeln sich an mehreren Orten. Die möglichen Orte sind: Neunkirchen, Helmstedt, Borgholm, Berlin. Berührt eine Person einen der Fäden am anderen Ende der Welt, so verspüre ich Stunden später das leise Zittern.


„Wie sollen wir diese Lesestücke benennen, wie charakterisieren? Poetische Prosa? Magischer Realismus? Verfremdende Beobachtungen? Träume, die Wirklichkeit vortäuschen? (...) Die Sprache zeigt beispielhafte Disziplin, wohltuendes Können.“


(Golo Mann zur Verleihung des Preises der Jürgen Ponto-Stiftung für den Erstling „Das schöne Leben“ an Wolfgang Hermann)

Wolfgang Hermann


Abschied ohne Ende

Roman

Verlag

Carl Hanser Verlag 1988

ISBN: 978-3-4461-5095-1


Rezensionen

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