Foto: Isolde Ohlbaum

Die Stadt, man ist fremd in ihr. Sie ist zu groß zu unüberschaubar, um sie zu kennen. Christian braucht die Fremde der Stadt. Wirklichkeiten, die sich ständig verschieben. Wirklichkeiten der anderen, sichtbar, unsichtbar und der eigene Tag hängt an den Tagen der andern, färbt siche nach ihrer Farbe. Man hängt an einem Netz von feinen Fäden, Symbolen, Ordnungen, man bekommt sein Licht aus der Hand eines anderen, aus Begnungen, aus Bildern, die man, für einen Augenblick, zu seinen eigenen macht.

Wolfgang Hermann


Die Farbe der Stadt

Roman

Verlag

Bollmann Verlag 1994

ISBN: 978-3-9279-0118-6


Übersetzungen

Englisch: Paris Berlin New York. The Color of The City (2016)


Rezensionen

> Presseauszug