Foto: Isolde Ohlbaum

Herr Faustini, in bester Erinnerung als ebenso ungeschickter wie liebenswürdiger Held aus „Herr Faustini verreist“, begibt sich diesmal auf eine Reise ins Übersinnliche. Alles beginnt damit, dass Frau Gigele, Herrn Faustinis Nachbarin, ihm von seiner Großtante Fini aus dem Jenseits bestellt, er möge seine Gedärme reinigen lassen. Herr Faustini schreitet zur Tat, was ihn, in mehrfacher Hinsicht, erleichtert. Nun schwebt er tatsächlich ein wenig über dem Boden und kann Dinge wahrnehmen, die andere nicht sehen. So erkennt er in den Augen von Tobi, dem Hund, den er gelegentlich ausführt, einen Mann, der ihm seine Geschichte erzählt. Ein heiteres Märchen, in dem die Welt und ihre Bewohner auf den Kopf gestellt werden - für Menschen, die ihren „Möglichkeitssinn“ noch nicht verloren haben.

Wolfgang Hermann


Herr Faustini und der Mann im Hund

Roman

Verlag

Deuticke Verlag 2008

ISBN: 978-3-5520-6075-3


Übersetzungen

Schwedisch: Herr Faustini och mannen i hunden (2016)


Rezensionen

> Spiegel Online

> Buchtipp

> Falter Buchbeilage (Leopold Federmair)

> Rheinischer Merkur

> Wespennest (Bettina Eibel-Steiner)

> Die Furche