Foto: Isolde Ohlbaum

Gedichte aus der Stile, von einer Intensität, die an unser Innerstes und Verletzbarstes stößt.


mein tag steht auf messers

schneide: kaum noch

blinken blätter am fluß

mein herz der splitter

an dem dein licht

bricht


Augenblicke der Entscheidung: scharf geschnitten fallen Schatten ein, brechen Ränder auf. Mitten im Leben. Mitten im Satz. Reisen, Landschaften erwandern, in fernen Städten leben: Das steht als Folie hinter und unter diesen Gedichten und erklärt dich nicht ihre bewusst befremdende Intensität: Sie kommen aus der Stille, kämpfen gegen das Vergessen.

Wolfgang Hermann stößt mit diesen Gedichten tief ins Innere unserer Wirklichkeit vor, dort, wo unser Verletzbarstes wohnt.

Wolfgang Hermann


Ins Tagesinnere

Gedichte

Verlag

Otto Müller Verlag 2002

ISBN: 978-3-7013-1046-3


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